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27. März 2012:

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1.
Juni 2011:
Bei Mädchen-Mini-WM 250 Kinder am Herrenberg
Stadtsportverband Warstein stellt Aktionstag am 29. Juni vor
SSV-Vize Heiner Kutscher: "Schub für Vereine im Bereich des
Frauenfußballs"
Am 26. Juni beginnt die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 im
eigenen Land. Kein Wunder, dass dazu, wie schon im Jahr 2006, der
Ausnahmezustand auf den deutschen Fußballplätzen ausgerufen wird.
Auch in Warstein kommt das Fußballfieber an: Am Mittwoch, 29. Juni,
lädt der Stadtsportverband Warstein zur
Mädchen-Mini-Weltmeisterschaft auf den Warsteiner
Herrenbergsportplatz ein.
Insgesamt 18 Kindergarten- und sechs Grundschulmannschaften werden
ab 9 Uhr aufeinander treffen und den "Weltmeistertitel" ausspielen -
auch wenn gar kein Sieger ermittelt wird. "Es soll wirklich nur um
den Spaß der Kinder beim Sport gehen. Natürlich wollen wir auch den
Kids den Fußballsport näher bringen", erklärte der 2. Vorsitzende
des SSV, Heiner Kutscher, bei einer Pressekonferenz am Montagabend.
Kutscher:
"Diese Mini-WM läuft natürlich bewusst im Rahmen der
Frauenfußball-Weltmeisterschaft, sodass die Schulmannschaften mit
reinen Mädchenteams antreten. Das Thema Mädchen- und Frauenfußball
soll so noch weiter gepusht werden und den Vereinen einen Schub im
Bereich des Frauenfußballs geben."
Während die Schulmannschaften aus Allagen, Belecke, Hirschberg,
Sichtigvor, Suttrop und Warstein mit reinen Mädchenteams antreten,
werden die Kindergärtenteams - wie bei den Bambinis der Sportvereine
üblich - mit gemischten Mannschaften an der WM teilnehmen. Auch wird
jeder Kindergarten eine bei der Frauenfußball- WM vertretene
Mannschaft repräsentieren, die ihm zugelost wurde. "Die Mannschaften
aus den Kindergärten sind schon fleißig dabei zu basteln. Sie werden
alle in den Farben ihrer Nation antreten. Das wird mit Sicherheit
eine bunte Geschichte. Wir freuen uns riesig auf das Turnier", sagte
Kutscher.
Gespielt wird die Mini-WM auf sechs Kleinfeldern auf dem Warsteiner
Kunstrasensportplatz. Während die Kindergartenteams in vier Gruppen
eingeteilt werden, stehen sich die sechs Schulteams in einer Gruppe
gegenüber. Nach dem Turnier wird die Siegerehrung durchgeführt. Dort
erhalten nach Ende des gesamten Turniers alle Teilnehmer Plaketten
und Urkunde als Erinnerung an die Teilnahme. Zusätzlich wird jede
Mannschaft mit einem Pokal ausgezeichnet. Dazu gibt‘s eine kleine
Überraschung von Bürgermeister Manfred Gödde, der die Siegerehrung
vornehmen soll.
Nicht nur vom Bürgermeister erhält der Stadtsportverband
Unterstützung. Auch die Warsteiner Bürgerstiftung sponsert die
Mini-WM. Volker Simon, Vorsitzender der Bürgerstiftung Warstein,
lobte die Idee des SSV und sagte: "Der Zusammenschluss der
Bürgerstiftung will etwas für Warstein und alle dazugehörigen
Ortsteile tun und diese unterstützen. Der primäre Zweck ist vor
allem die Förderung der Kinder. Und da auch Schulen und Kindergärten
aus dem ganzen Stadtgebiet teilnehmen, unterstützen wir dieses
Projekt natürlich sehr gerne."
Angekommen war die Hilfe beim Stadtsportverband bereits bei der
Planung der Stadtmeisterschaften im Winter. "Wir wollten im Rahmen
der Frauen-WM etwas anbieten und sind sehr froh darüber, dass alle
Kindergärten und Schulen dabei sind und lediglich eine Schule fehlt.
So werden insgesamt fast 250 Kinder an der Mini-WM teilnehmen",
erklärte Kutscher.
Der Allagener Sportfunktionär wünscht sich zur Warsteiner Mini-WM in
vier Wochen vor allem einen warmen und regenfreien Sommertag wie am
Montag: "Solch ein Wetter wäre natürlich super. Auch hoffen wir
natürlich auf viele Zuschauer. Wir stellen dabei den Spaß absolut in
den Vordergrund."
Von Simon
Joachimsmeier |
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16.
April 2011:
"Warme Füßchen" fürs Baby, Ratschläge für junge Eltern
Bürgerstiftung Warstein ermöglicht Fortführung des SKF-Projektes
"Frühe Hilfen"
Edith Bühner klingelt vier bis acht Wochen nach der Geburt an Türen
junger Familien
Mit
einem Neugeborenen-Söckchen in der Hand und einem farbenfrohen
Ordner unter dem Arm klopft Edith Bühner im Stadtgebiet regelmäßig
an die Türen junger Eltern. Vier bis acht Wochen nach der Entbindung
sucht die Mitarbeiterin des Sozialdienstes Katholische Frauen (SkF)
die Familien mit deren Baby auf und versucht mit Freundlichkeit und
Hilfsangeboten Kontakte zu knüpfen. Seit vier Jahren wird dieser
"Willkommensgruß" der SkF regelmäßig 170 bis 180 Neugeborenen und
ihren Eltern zuteil. Im Büro der SKF im Belecker Anno-Haus herrschte
gestern große Freude, dass das Projekt "Frühe Hilfe" weiter gehen
kann. Volker Simon, Dr. Josef Leßmann und Stephan Buschoff von der
Bürgerstiftung Warstein überreichten eine Spende von 2000 Euro, die
die Finanzierung des Projektes bis zum Jahresende sicherstellt.
"Wir
sehen, dass von ihnen wertvolle Arbeit geleistet wird und danken
Ihnen hierfür im Namen der Bürgerstiftung und damit im Namen aller
Warsteiner", sagte Stiftungs-Vorstand Volker Simon. "Wir investieren
in das wertvollste Gut, nämlich unsere Kinder." Kassiererin Irmgard
Grundhoff nahm den Scheck mit Freude entgegen. Damit sei es möglich,
einen Großteil der jährlichen Kosten von 5000 Euro zu begleichen.
Ruth Grundhoff freute sich, dass durch die finanzielle Unterstützung
die Betreuung weitergehen kann. Mit diesem Projekt sei die SkF vor
vier Jahren kreisweit führend gewesen, inzwischen übernehme auch der
Kreis für seine Jugendamts-Kommunen diese Betreuungsmaßnahme.
Dr. Leßmann sah in dieser Form der "aufsuchenden Sozialarbeit" eine
gute Chance sicherzustellen, "dass bei der frühen Entwicklung von
Neugeborenen nichts anbrennt."
Edith Bühner berichtete aus ihrer Besuchspraxis, dass sie konkrete
Hilfen vor Ort vermittele. Ihr Ziel sei auch, so die gelernte
Erzieherin, den Eltern die Angst vor dem Jugendamt zu nehmen.
Vereinzelt komme es vor, dass sie bei "Gefahr im Verzug" die
notwendigen Schritte einleite.
Dennoch: "Der überwiegende Großteil unserer Neugeborenen wird gut
versorgt", diese Erfahrung hat Ruth Grundhoff gemacht. "Da wollen
wir mit unserem Besuch nur begrüßen". Den Eltern wird eine Tasche
mit einem "Elternbrief" überreicht. Für die verschiedenen
Entwicklungsphasen der Kinder sind hier Ratschläge und Hilfen zu
finden. Als "Türöffner" gibt`s vorab von Edith Bühner das
Neugeborenensöckchen. "Stets warme Füßchen", wünsche sie zur Freude
der jungen Eltern den neuen Erdenbürgern.
Von R. Großelohmann |
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8. April 2011:
Bürgerstiftung ermöglicht Vorbereitung aufs Berufsleben
6 000 Euro für
gemeinsames Projekt "Werkstatt-Tag" der Grimmeschule und der Ini
"Die Kinder kommen gerne her, sie fühlen sich hier wohl"
2004 riefen die Grimmeschule und der Ini-Gutshof in Warstein
gemeinsam das Projekt "Werkstatt-Tag" ins Leben. Mit Erfolg: "Es ist
unglaublich, was das bewirkt hat", resümierte gestern Schulleiterin
Ulrike Wiegelmann die positiven Effekte bei den Schülerinnen und
Schülern. Volker Simon, Dr. Josef Leßmann und Stephan Buschhoff
freuten sich über diese Rückmeldung, denn die Bürgerstiftung
Warstein übergab gestern erneut einen Scheck über 6 000 Euro zur
weiteren Finanzierung des Projekts. Insgesamt stellte die
Bürgerstiftung damit bereits 18 000 Euro für den Werkstatt-Tag zur
Verfügung.
"Wir wollen Aktionen für Warstein, für Warsteiner fördern",
erläuterte Volker Simon gestern die Intention der Bürgerstiftung. Da
man bereits in den letzten Jahren erkannt habe, dass die
"Berufsorientierung für die Grimmeschule hochwichtig und notwendig"
ist, sei es sowohl im Stiftungsrat als auch im -vorstand
"unzweifelhaft" gewesen, so Dr. Josef Leßmann, dieses Projekt erneut
finanziell zu unterstützen - man habe es sogar "mit dicker
Überzeugung" bewilligt. Damit ist die Grimmeschule erneut Empfänger
des "größten Batzens" aus den Mitteln der Bürgerstiftung, wie
Finanzfachmann und Vorsitzender Volker Simon unterstrich. Gleichwohl
würden aber natürlich auch andere Schulen gefördert.
Ini-Geschäftsführer
Andreas Knapp freute sich über die Fortführung dieses
Kooperationsprojektes, das es den Grimmeschülern ermögliche, auf dem
Arbeitsmarkt eine Chance zu haben, mitunter sogar "ein Stück
Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Jugendlichen, die auch auf den
Markt drängen, zu haben". Dass das in der Realität auch wirklich so
ist und nicht nur theoretischer Anspruch, untermauerte die
betreuende Lehrerin Maria Siekmann: Aus dem letzten Entlassjahrgang
hätten zwei Zehntklässler sofort einen Ausbildungsvertrag bekommen.
"Sie sind motiviert, verlässlich, strengen sich an, sind selbständig
- das hört jeder Ausbilder gerne und das konnte ich in diesen Fällen
auch ruhigen Gewissens weitergeben", so Maria Siekmann. Seitens der
Schule bemühe man sich, auch nach dem Abschluss einen Kontakt auf
privater Ebene zu halten, um den Werdegang zu verfolgen: "Viele
gehen einen normalen Weg", so die Lehrerin, "Förderschulabschluss
heißt nicht gleich keine Chance..."
Beim Werkstatt-Tag-Projekt geht's für die Schülerinnen und Schüler
der neunten und zehnten Klasse ein Mal pro Woche zur Ini. "Die
Kinder kommen gerne her, sie fühlen sich hier wohl", so Maria
Siekmann. Und "mit diesen positiven Gefühlen lernen sie die
Arbeitswelt kennen", erlernen praktische Dinge, die im Schulalltag
nicht zu leisten seien. Gleichwohl wird dieser praktische Part
natürlich von der Schule intensiv begleitet durch eine theoretische
Vor- und Nachbereitung im Unterricht.
Dass sich die Mädchen und Jungen "tatsächlich sehr wohl fühlen",
bestätigte auch Gutshof-Leiter Heinz Nitsch: Das gelinge durch
"Aufgaben, die sie leisten können". Und selbst wenn die derzeitige
Aufgabe mal nicht den Geschmack des Schülers treffe, der garantierte
Wechsel in andere Arbeitsbereiche nach vier bis sechs Mal führe
dazu, dass "alle wunderbar duchhalten". In der neunten Klasse
übrigens sind die Aufgaben auf den Gutshof-Bereich in der Suttroper
Lindenstraße beschränkt, und die Tätigkeit endet um 13 Uhr. Die
Zehntklässler dürfen nicht nur länger arbeiten, sondern auf Wunsch
auch per Ini-Shuttle-Service nach Lippstadt, um dort beispielsweise
den Bereich Holzbearbeitung kennenzulernen. "Dann stehen die auch
Viertel vor Sieben vor der Tür und halten den Acht-Stunden-Tag
durch", so die positven Erfahrungen von Heinz Nitsch bei den
"realitätsnahen Bedingungen wie auf dem Arbeitsmarkt".
Wichtig sei bei
dem Werkstatt-Tag-Projekt von Grimmeschule und Ini auch, den
Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, "Schule ist endlich, danach
kommt noch etwas", so Ini-Geschäftsführer Reinhard Venjakob. Sein
Kollege Andreas Knapp verwies darauf, dass es wichtig sei, "so früh
wie möglich" in die Arbeitswelt einzusteigen und "nicht erst drei
Jahre auf dem Sofa zu sitzen". Im Rahmen der Scheckübergabe
sinnierte Andreas Knapp gestern schon über eine weitere Verbesserung
der Kooperation: "Es wäre doch ideal, wenn die Neuner und Zehner
hier einen eigenen Klassenraum hätten..."
Von Christian
Clewing |
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1.
April 2011:
Bürgerstiftung Warstein unterstützt
Projekt der Lioba Grundschule
Der
Pädagoge Jürgen Berger (l.) lehrt die Lioba-Grundschüler der Klasse
3c im Rahmen des "Coolness Trainings" eigenverantwortlichen,
gewaltfreien sowie respektvollen Umgang untereinander. Die Kinder
werden wertgeschätzt und bauen so Selbstvertrauen auf. Außerdem
lernen sie, dass auf unangebrachtes Verhalten Konsequenzen folgen.
Die Bürgerstiftung Warstein sponsert das "Coolness Training" von
Jürgen Berger und überreichte gestern vor diesem Hintergrund durch
den Vorstandsvorsitzenden Volker Simon (r.) und den Vorsitzenden des
Stiftungsrates, Josef Leßmann (2. v. l.), einen Scheck in Höhe von
350 Euro an die Schulleiterin der Lioba Schule, Karin Scheithauer
(2. v. r.).
Foto: Eickhoff
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23. Oktober 2010:
Stiftungsfest der Bürgerstiftung Warstein
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zum Artikel in PDF-Format |
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5.
Mai 2010:
Schüler der Hauptschule Warstein planen zwei Aufführungen im Forum
Bürgerstiftung hilft bei Finanzierung – Band besucht professionelles
Ton-Studio
„Vergangenheit verstehen – Zukunft gestalten“ ist der Titel einer Lesung,
bei der die Schüler einen Rückblick zeigen wollen. Beeindruckende
Zeugnisse sollen zitiert werden, doch es geht nicht nur um die
Vergangenheit in Nazi-Deutschland. Beispielsweise die
Genitalverstümmelung in Afrika wird ein Thema sein. Dazu werden die
Schüler Fotos zeigen, die nachdenklich stimmen sollen, sowie
passende Livemusik spielen. Finanziert wird das Projekt von der
Bürgerstiftung Warstein. Vorsitzender Volker Simon war begeistert
vom Engagement der Schüler und Lehrer. „In den Medien wird die
Hauptschule ja meist ganz anders dargestellt“, so Simon. Mit 800
Euro unterstützt die Bürgerstiftung das Projekt. Dr. Josef Leßmann,
Vorsitzender des Stiftungsrates: „Das Thema passt gut zu uns, hier
werden Schüler künstlerisch, musikalisch und sozial aktiv.“
Ein weiteres Projekt, das auch bei der Bürgerstiftung großen Anklang
fand, bekam nun auch den Zuschlag zur Förderung. Franz-Josef Fisch,
Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung, hat die Patenschaft
übernommen. Fisch lobte das Theaterstück unter dem Titel „Bad Angels
– Gemeinschaft statt Mobbing“, schließlich würden hier die Schüler
wichtige soziale Kompetenzen erlernen. Das Theaterstück wird im
Forum aufgeführt. Ziel ist es, die Zuschauer zu sensibilisieren und
Hoffnung zu machen. |
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26. April 2010:
Bürgerstiftung hält Spenden-Gießkanne über OGS-Gruppen
Nicht
lange gefackelt wurde in Vorstand und Stiftungsrat der
Bürgerstiftung Warstein, als Fehlbedarf der acht offenen
Ganztags-Schulgruppen bekannt wurde, der von der Trägereinrichtung
nicht gedeckt werden kann. Die fehlende Ausstattung betrifft über
den pädagogischen Rahmen hinausgehende Sachgüter, die den Kindern
bei Spiel und Freizeit zu Gute kommen. Die Bürgerstiftung hat sich
von jeder OGS-Gruppe die Wünsche erläutern lassen und jeweils 500 €
bewilligt, die gestern symbolisch am Standort Gutenberg der Lioba
Schule übergeben wurden. Die Kinder der Gutenberg-Gruppe zum
Beispiel können sich über Power-Wings zur Gleich-gewichtsschulung
freuen. Zur Verkündung kamen gestern Stiftungsvorsitzender Volker
Simon, sein Vertreter Stefan Buschhoff, Regina Lange-Quantel (OGS
Sichtigvor), Stiftungsratsvorsitzender Dr. Josef Leßmann und Tina
Mazziotti (OGS Gutenberg). |
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18. Februar 2010:
Die Bürgerstiftung Warstein ist auf der Suche nach
neuen Zuwendern, Sponsoren und Stiftern.
„Tue Gutes und rede darüber!” Getreu diesem altbewährten
Motto nutzt die Bürgerstiftung Warstein (BSW) einen personellen
Wechsel an der Spitze des Vorstandes, um über ihre Ziele, Vorhaben,
Projekte und ihren Anspruch zu informieren.
Walter Siepmann hat in der Stiftung vier Jahre als Vorsitzender
fungiert und macht nun Platz für einen „neuen Mann”. Mit Volker
Simon wurde ein Vorsitzender einstimmig gewählt, der als früheres
Vorstands-mitglied der Sparkasse Warstein-Rüthen bereits seit vielen
Jahren im regionalen Raum engagiert ist. „Er hat ein gutes Netz an
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakten aufgebaut und
identifiziert sich sehr mit den Grundsätzen der BSW”, lobt Dr. Josef
Leßmann, Vorsitzender des Stiftungsrates, den Siepmann-Nachfolger.
Walter Siepmann selbst, der der Bürgerstiftung als Mitglied des
Stiftungsrates erhalten bleibt, hob bei einem gestrigen
Pressegespräch noch einmal hervor, der BSW gehe es vor allem um eine
Beständigkeit und Nachhaltigkeit der verschiedenen Projekt, die von
der Bürgerstiftung gefördert werden. In erster Linie sind dies
Projekte, mit denen Kinder und Jugendliche sowie junge Familien
gefördert werden. Die Bürgerstiftung füllt hier eine Lücke, die
durch die angespannte finanzielle Situation der Kommunen zusehends
größer zu werden droht. So wird bereits im zweiten Jahr das Projekt
„Eltern stärken” vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)
nachhaltig gefördert. Hierbei geht es um die Betreuung von Familien
mit Neugeborenen bzw. Kleinkindern, das sehr erfolgreich angelaufen
ist und erfreuliche Wirkung zeigt.
Weitere Projekte der Bürgerstiftung:
- Erwerb von Kinderbüchern im Wert von 2.400,00 € für
sämtliche 17 Kindergärten im gesamten Stadtgebiet von Warstein
- Kauf von Lehrmitteln für mehrere 100,00 € für den Förderunterricht
der Hauptschule Warstein
- Förderung der Herausgabe des Buches von Bernhard Wiemeyer:
„Heimatgeschichten“
- Bereitstellung von 18.000,00 € in drei Jahren für
Orientierungs-Seminare für Schüler der Grimmeschule auf dem
Ini-Gutshof
- 6.000,00 € in zwei Jahren für die Neugeborenen-Besuchsbetreuung
durch den SkF
- 500,00 € erhält in diesem Jahr jede offene Ganztagsschule in
Warstein und allen Ortsteilen |