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Gemeinsam
Zukunft stiften
Immer knapper werden die Mittel der Kommunen. Oft reichen sie kaum,
um unumgängliche Pflichtaufgaben zu erfüllen. Die Schulden wachsen
und Gestaltungsspielräume werden eng. Gerade wichtige Investitionen
für die Zukunft, z. B. im Jugendbereich, sind von Einsparungen
betroffen. Wachsende Unzufriedenheit und Politikverdrossenheit sind
die Folge. Viele Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich nicht
mehr positiv mit ihrer Stadt und äußern Unmut über "die da oben",
weil die nichts oder weniger verändern.
Doch reines Klagen und Lamentieren lähmt Initiativen und bringt uns
nicht weiter: Bürgerschaftliches Engagement ist gefragt, und es gibt
in unserer Stadt viele Beispiele erfolgreicher privater Initiativen.
Besonders effektiv wirken können Stiftungen. Die
Robert-Bosch-Stiftung, die Bertelsmann-Stiftung und die NRW-Stiftung
sind prominente Beispiele.
Der Grundgedanke: Es wird ein
Stiftungsvermögen gebildet, und nur dessen Erträge (Zinsen bzw.
Renditen) können für gute Zwecke verwendet werden. So bleibt das
Kapital erhalten und Nachhaltigkeit ist gewährleistet.
Bei einer Bürgerstiftung kommt das Kapital nicht von einzelnen oder
wenigen potenten Geldgebern, sondern Industrie, Gewerbe, Handel und
Handwerk engagieren sich für ihre Mitbürger ebenso wie
Privatpersonen. |